Will sich in zwei Teile aufspalten.

Vivendi - Französischer Konzern strebt Trennung von Medien und Mobilfunk an.

Der französische Medien- und Telekommunikationsriese Vivendi will sich in zwei Teile aufspalten. Eines der künftigen Unternehmen solle aus der Mediensparte bestehen, das andere aus dem Mobilfunk-Anbieter SFR, teilte Vivendi am Mittwochabend in Paris mit.

SFR solle "eine grössere Freiheit" bei Strategie und Partnern erhalten, hiess es in der Vivendi-Erklärung. Der Mobilfunkanbieter steckt in einer schwierigen Phase, seit der Billiganbieter Free Anfang 2012 auf den französischen Markt kam und einen regelrechten Preiskrieg entfachte.
 
Im Zusammenhang mit den Schwierigkeiten war immer wieder die Rede davon, dass sich Vivendi mehr auf seine einträgliche Mediensparte konzentrieren wolle. Neben der Trennung vom Mutterhaus hatte die Vivendi-Spitze auch einen SFR- Börsengang in Erwägung gezogen. (sda)