Herr Stäheli, Sie planen auf März 2013 eine Sonntagsausgabe für das "St.Galler Tagblatt". Wie wollen Sie verhindern, dass dieses neue Blatt der "NZZ am Sonntag" Leser wegschnappt?
Das wird nicht stattfinden. Wir wissen das, seit wir die "Zentralschweiz am Sonntag" lanciert haben. Die "NZZ am Sonntag" hat weiter Marktanteile gewonnen, während alle anderen Sonntagszeitungen verloren haben. Es gibt keine Anzeichen, wieso das jetzt bei gleichem Konzept in der Ostschweiz anders laufen sollte.
Warum haben Sie sich nicht für einen Spezialbund für die Ostschweiz entschieden, der der "NZZ am Sonntag" beigelegt würde?
Wir haben ganz klar das Konzept der regionalen Sonntagszeitung, der siebten Ausgabe. Wir wollen unseren Erfolg in der Zentralschweiz jetzt in der Ostschweiz duplizieren.
Wie viel investieren Sie in das Personal für die Ostschweizer Sonntagszeitung?
Es werden zwölf neue Hundertprozentstellen geschaffen.
Mit wie vielen Abonnenten rechnen Sie, dass sich die Investitionen für die NZZ auszahlen?
Mit praktisch allen, die wir heute haben, das heisst mit rund 120000. Natürlich wird es in dieser Region Gebiete haben, die zustellungsmässig nicht gut zu erreichen sind. Da müssen wir gewisse Abstriche machen, das wird sich zeigen.
Lesen Sie das ganze Interview mit Albert P. Stäheli, CEO NZZ, auf persoenlich.com.
Interview: Benedict Neff