Der Blog des People- und Lifestylemagazins "20 Minuten Friday" ist ab sofort auch als App erhältlich: Diese ermöglicht den Lesern laut Mitteilung einen einfachen und schnellen Zugriff auf die täglich wechselnden Geschichten und bietet zusätzliche Features wie zum Beispiel die Anzeige neuer Stories, die Bookmark-Funktion oder die Möglichkeit, Beiträge über Facebook, Twitter, What’s App oder Mail zu teilen.
Die App sei Teil eines konsequenten Ausbaus des Blogs, welcher im letzten September äusserst erfolgreich gestartet sei und sich mit mehr als 700‘000 Unique Clients zur Inspirationsquelle einer mode- und lifestyleaffinen Leserschaft entwickelt habe, heisst es weiter. Aus aktuellem Anlass konnte persoenlich.com mit den beiden Redaktionsleiterinnen Sabine Eva Wittwer und Kerstin Netsch (Bild oben, v.l.) sprechen:
Frau Netsch, Frau Wittwer, bis anhin waren die "Friday"-Geschichten in der App von "20 Minuten" integriert. Wieso nun die Trennung?
Wir teasen die "Friday"-Geschichten weiterhin auf "20 Minuten" an. Die "Friday"-App bringt also keine Trennung, sondern eine Erweiterung des bestehenden Angebots für unsere Leserschaft. "Friday" wächst stetig, da ist die eigene App ein folgerichtiger Schritt.
Was erhoffen Sie sich durch die neue App?
Die App bringt in erster Linie einen Zusatznutzen für unsere Leser. Sie kommen nun schneller, direkter und einfacher auf "Friday" – und das jeden Tag. Die Schweiz ist ein App-Land, hier werden Apps viel intensiver genutzt als zum Beispiel in Skandinavien, wo man eher über Browser auf mobile Webseiten zugreift.
Glauben Sie, damit auch neue Leser zu gewinnen? Oder werden die bereits bestehenden Leser nun einfach aufs App wechseln?
Wir dürfen mit "Friday Online" bereits heute über 700'000 Unique Clients ausweisen und haben somit unsere eigenen Ziele übertroffen. Dies auch dank der Integration auf "20min.ch". Mit der neuen App wollen wir weiter wachsen.
Inwiefern wird die Lancierung die redaktionelle Arbeit beeinflussen?
Wir fahren schon seit dem Start von des Blogs "friday-magazine.ch" im vergangenen September eine Mobile-First-Strategie, für die Redaktion verändert sich also nichts Wesentliches.
Was sind eigentlich die Unterschiede zwischen dem Heft und dem Blog resp. der neuen App?
Wir sehen Heft, Blog, App und unsere Social-Media-Kanäle als Gesamtpaket; ganz ähnlich wie im Restaurant, wo es ja auch nicht nur eine Hauptspeise gibt, sondern mehrere Gänge, aus denen man sich sein Menü zusammenstellt. Die einzelnen Kanäle ergänzen sich, etwa wenn wir aus Leserkommentaren auf dem Blog neue Geschichten fürs Heft generieren. Wir sind mit "Friday Online" im Leser- wie im Werbemarkt super erfolgreich gestartet und arbeiten an verschiedenen Stellen an der Erweiterung. Insofern ist die App Teil eines konsequenten Ausbaus der Marke "Friday".
Wie wird die App beworben?
Wir bewerben die App in diversen Online- und Printmedien sowie in TV und Radio. Auch in den Zürcher Trams wird es Werbemittel geben. Das Herzstück der Kommunikation ist ein grosser, über mehrere Wochen laufender Wettbewerb mit vielen tollen Preisen für alle, die die App herunterladen. (nb/pd)