Vom 12. Dezember an werden "Welt"-Leser, die pro Monat mehr als 20 Artikel auf Welt.de angeklickt haben, keine weiteren Inhalte, sondern die Mitteilung zu lesen bekommen: "Danke, dass Sie sich immer wieder für 'Die Welt' entschieden haben" - eine höfliche Aufforderung, eines von drei neuen Digital-Abos abzuschliessen. Das berichtet kress.de. 6.99 Euro müssen Abonnenten des Basis-Pakets künftig im Monat hinblättern, um "Welt.de" und die Smartphone-App des Titels nutzen zu können. Soll auch in der Tablet-App geblättert werden, fallen für die Komplett-Lösung jeden Monat 12.99 Euro an (diese Summe kostet die Tablet-App bereits jetzt). Das Abo "Die Welt Digital Plus" gibt es schliesslich für 14.99 Euro im Monat. Dann ist auch noch die gedruckte "Welt am Sonntag" dabei.
Alle neuen Abo-Modelle können einen Monat lang für je 99 Cent getestet werden. Die Preisgestaltung hat Springer anhand von Konsumentenbefragungen vorgenommen. Das nutzungsabhängige Online-Bezahlmodell der "New York Times", das sogenannte "Metered Model", stand Pate für die Springer'sche Paywall. Es passe besser zu einem überregionalen Qualitätsmedium wie der "Welt" als beispielsweise das "Freemium"-Modell, das Regionalzeitungen wie das "Hamburger Abendblatt" für Artikel mit exklusivem, lokalem Inhalt ausprobierten, sagte Jan Bayer, Vorstand der "Welt"-Gruppe. Das Ziel sei es, nach Werbeerlösen nun auch Vertriebserlöse digital zu generieren. Laut Bayer würden erste Zahlen dazu frühestens in sechs Monaten vorliegen. (kress.de)