Pressefotografie wird immer mehr zum brotlosen Geschäft. Der ungebrochene Trend zu mehr Aktualität und weniger Qualität bei Fotos in den Printmedien macht der Branche zu schaffen. Die andauernd besser werdenden Kameras der Smartphones haben dazu geführt, dass Amateurfotos langsam Einzug in die Medien halten. Apps wie Scoopshot oder Tackable befördern diesen Prozess. Jedes Foto kann damit direkt an Medienunternehmen verkauft werden.
Tagesaktuelle Medien zahlen seit jeher verhältnismässig wenig für Fotos. Durch den wirtschaftlichen und zeitlichen Konkurrenzdruck aus dem Internet bricht der Markt aber zusehends zusammen. Auch an anderer Front bedrängt die technische Entwicklung die Fotografen. Aufgrund der steigenden Qualität von Videoaufnahmen wird es vielleicht bald möglich sein, gute Standbilder zu extrahieren, womit Fotografen durch VJs ersetzt werden könnten. (pte)