Wirtschaftsberater überprüfen Gruppenstrategie

NZZ - Konzern lässt sich von Roland Berger röntgen.

Die NZZ hat der Unternehmensberatung von Roland Berger das Mandat erteilt, die Strategie der Gruppe zu prüfen. Dies berichtet die "SonntagsZeitung". Dabei soll es sich laut dem Bericht um einen "Strategiecheck" handeln, dem sich die NZZ-Verantwortlichen unterzogen haben. Weder VR-Präsident Conrad Meyer noch NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann wollten auf Anfrage der "SoZ" den Beizug von Roland Berger kommentieren. Meyer bestätigte lediglich, dass die NZZ, "wie andere Unternehmen auch", von Zeit zu Zeit punktuell externe Berater beiziehe.

Zur NZZ-Gruppe gehören auf der einen Seite "NZZ" und "NZZ am Sonntag" sowie die Freie Presse Holding auf der anderen Seite. In der Holding sind alle Beteiligungen der Gruppe zusammengefasst, darin solche an den Zürcher Landzeitungen, dem "St.Galler Tagblatt" und der "Neuen Luzerner Zeitung" (NLZ). Zuletzt sorgte konzernintern die Lancierung einer Sonntagsausgabe der NLZ für eine Vestimmung, weil Mitarbeiter der "NZZ am Sonntag" befürchten, die konzerninterne Konkurrenz könnte dem eigenen Blatt schaden.