Zeitschriftenverkauf geht zurück

Deutschland - Verleger verzeichnen Einbruch bei Jugendmagazinen

Der Verkauf von Zeitschriften ist im ersten Quartal des Jahres in Deutschland zurückgegangen. Die Verlage haben um 2,2 Prozent weniger abgesetzt als im Vergleichszeitraum 2006. Die Publikumszeitschriften unterlagen damit ebenfalls dem insgesamt verschlechterten Konsumklima, berichtet der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Vor allem bei Jugendzeitschriften zeigte sich ein deutlicher Rückgang. Während es im Vorjahr gerade in diesem Bereich starke Zuwächse aufgrund von neuen Starbands wie Tokio Hotel sowie der Gründung neuer Titel gegeben hatte, brachen die Verkäufe in diesem Jahr um 22,5 Prozent ein.

Auch die Segmente Kino-, Audio- und Fotozeitschriften mussten Verluste hinnehmen. Positive Wachstumsschübe verzeichneten dafür aktuelle Zeitschriften und Wissensmagazine. Insgesamt legten die aktuellen Titel um 1,7 Prozent zu. Überdurchschnittlich gross war das Wachstum hier bei NEON mit plus 17,6 sowie Intouch mit plus 16,8 Prozent. Am besten verkaufte sich aber neuerlich der Spiegel, wenngleich er ein leichtes Minus von 0,5 Prozent hinnehmen musste. Dahinter rangieren die Magazine Stern und Focus.