Zeitungsständer "nicht entscheidend"

Sacha Wigdorovits - Auflagensteigerung auf 500'000 Exemplare geplant.

20'000 Ständer hat ".ch" in den Städten Zürich, Bern, Basel, Luzern und St. Gallen an Hauseigentümer abgegeben. Ein nicht kleiner Teil davon wurde bereits wieder eingesammelt -- Hauseintümer, denen die grauen Ständer nicht passten -- auf die Trottoirs stellten ("persoenlich.com" berichtete). In Basel, Bern und Winterthur entfernten die städtischen Behörden hunderte Ständer aus dem öffentlichem Grund.

Für ".ch"-Verleger Sacha Wigdorovits sind die Ständer indessen kein ernsthaftes Problem: Wenn davon 500 "wegkommen", sei das ein sehr geringer Prozentsatz und "nicht matchentscheidend", betonte Wigdorowits. Die Ständer seien nur eine Form der Distribution. Möglich seien noch viele andere Formen der Verteilung. Der ".ch"-Verleger räumt aber ein: "Wir stecken in einem Lernprozess". Die Schwachstellen würden nun analysiert und das Verteilsystem in den nächsten drei Monaten laufend optimiert.

Danach will ".ch" das Verteilnetz in den städtischen Gebieten weiter verdichten. Nach Wigdorowits wird auch ein Versuch mit der Briefkastenzustellung durchgeführt. Innerhalb von 9 Monaten soll die Auflage auf 500 000 Exemplare gesteigert werden. (pers/sda)