Zürcher Wochenzeitung in Geldnot

"P. S." - Chefredaktor Koni Loepfe ruft zur Spende auf.

Die linksgrün ausgerichtete Zürcher Wochenzeitung "P. S." steckt zum wiederholten Mal in einem Finanzengpass. Im Vorwort der jüngsten Ausgabe wendet sich Chefredaktor Koni Loepfe mit einem ausführlichen Spendenaufruf an die geneigte Leserschaft: "Uns fehlen derzeit gut 50 000 Franken, um das Jahr zu überstehen." Und da die Zeiten nicht rosig seien, hoffe man auf Zuwendungen in doppelter Höhe dieser Summe, so dass man mittelfristig einigermassen über die Runden komme. Offenbar hat ein Rückgang bei der Abonnentenzahl zur jüngsten Notlage beigetragen. Die angestrebte Mindestmarke von 2000 wird laut Loepfe gegenwärtig um 10 Prozent unterschritten. 2004 hatte er mit einem vergleichbaren Spendenaufruf Erfolg. (NZZ)