Die gemeinsame Sommerserie aller Regionaljournale von Schweizer Radio DRS 1 im Juli und August war informativ und unterhaltend sowie kreativ und abwechslungsreich in der Themenauswahl: Zu dieser Beurteilung kommt die Programmkommission der SRG idée suisse Bern Freiburg Wallis. Der Live-Charakter der täglichen Sendungen liess jedoch oft den Tiefgang und Hintergründiges etwas vermissen.
Erstmals haben die sechs Regionaljournale von Schweizer Radio SR DRS 1 eine gemeinsame Sommerserie realisiert. Ins Zentrum gerückt wurde dabei unter dem Titel "Nächste Ausfahrt: Regionaljournal" das Schweizer Nationalstrassennetz. Die Nationalstrassen bildeten den roten Faden durch die ganze Serie; in der Themenwahl waren die Regi-Macherinnen und -Macher jedoch frei.
Vom 19. Juli bis 6. August fuhren täglich je vierköpfige Regi-Teams an im Voraus bestimmte Orte und realisierten von dort aus für die Abendausgabe eine rund 15-minütige Live-Sendung, die von allen Regionaljournalen um 17.40 Uhr ausgestrahlt wurde. In den vorangehenden zehn Sendeminuten wurden in jeder Region die regionalen News verbreitet.
Positive Gesamtbeuteilung
Die Programmkommission der SRG Bern Freiburg Wallis hat bei dieser Sommerserie genauer hingehört und kommt insgesamt zu einer positiven Beurteilung. Den Regi-Teams sei es gelungen, täglich interessante Sendungen mit einem interessanten und spannenden Themenmix zu realisieren, heisst es in einer Pressemitteilung vom Dienstag.
Die Sendungen seien informativ und unterhaltend zugleich gewesen; die Themenwahl abwechslungsreich, kreativ und teilweise auch überraschend. Die Sommerserie hat den Mitgliedern der Programmkommission täglich Informationen vermittelt, die zumeist neu waren. Der Live-Charakter der Sendungen sei täglich spürbar gewesen. Das Nebeneinander von regionalen News am Anfang des Abend-Regionaljournals und Informationen in der Live-Sendung von irgendwo aus der Schweiz wurde mit den moderierten Überleitungen laut Kommission zu einem Ganzen verbunden. Für die Programmkommission ist die gemeinsame Sommerserie der Regionaljournale auch ein Schritt Richtung praktischer Medienkonvergenz. Aber auch eine gute Möglichkeit zum Austausch unter den Regionaljournalen und zur Qualitätsverbesserung.