"Zugang zu Information ein Menschenrecht"

Bundesrat Leuenberger - Rede anlässlich Vorbereitungskonferenz für Weltgipfel zur Informationsgesellschaft.

Die meisten Menschen auf der Welt haben keinen Zugang zu Information und Kommunikation. Dafür ertrinken andere in der Informationsflut. Diese Kluft müsse geschlossen werden, forderte Bundesrat Moritz Leuenberger am Montag in Genf.

Denn wenn die Info-Kluft nicht geschlossen werden könne, dann werde auch die Kluft zwischen Arm und Reich grösser, sagte Leuenberger in seiner Rede anlässlich der zweiten Vorbereitungskonferenz für den Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS).

Der Mensch lebe nicht vom Brot allein und habe nicht nur das Recht, physisch zu überleben. Er habe ein Anrecht, an der Gesellschaft teilzunehmen. "Deswegen ist der Zugang zu Information und zu den Kommunikationsformen ein Menschenrecht", sagte Leuenberger laut Redetext.

Die rund 1600 Teilnehmenden aus weit über 100 Ländern am zweiwöchigen Vorbereitungsgipfel sei eine eindrückliche Zahl. Aber nicht die Quantität, sondern die Qualität zähle, sagte der Vorsteher des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK).