Die Geschäftsleitung der Zuger FDP hat sich im Dezember für ein Ja zu «No Billag» ausgesprochen. «Wir haben mit einem Verhältnis von 2 zu 1 beschlossen, die No-Billag-Initiative zur Annahme zu empfehlen», bestätigt FDP-Kantonalpräsident Andreas Hostettler gegenüber der «Luzerner Zeitung». Die SRG-Töpfe seien zu voll, und die Leistungen stimmen nicht mit den Kosten überein. Schliesslich bleibe nur die Initiative, um die SRG zu reformieren.
Die Ja-Parole der Geschäftsleitung ist erst eine Abstimmungsempfehlung zuhanden der Parteiversammlung der Zuger FDP am 31. Januar. «Wenn ich die Fraktion und die Mitglieder gedanklich durchgehe, kann ich mir aber gut vorstellen, dass es auch in der Vollversammlung ein Ja geben wird», fügt Hostettler an.
Hostettler persönlich hatte sich laut in der Geschäftsleitung für ein Nein ausgesprochen und sagt, er sei ein wenig überrascht. (wid)