Grund zum Feiern für das "Café Bâle"-Team: Am 6. Februar strahlt SF 2 die 200. Folge der "aktuellen Comedy für die Schweiz" aus. Der TV-Produzent Paul Burkhalter, der heute das Casinotheater Winterthur leitet, hatte das Format vor zehn Jahren zusammen mit dem Basler Radio- und Fernsehschaffenden Roger Thiriet entwickelt.
Der Beitrag der Basler Zeitung für das Verlegerfernsehen "PresseTV" ging erstmals am 1. Oktober 1995 über den Sender, der damals noch S 4 hiess. Fortan trafen sich im "Café Bâle" am Basler Marktplatz alle vierzehn Tage drei Baslerinnen unterschiedlichen Alters und Standes und handelten mit ihrem kauzigen Kellner die nationale und internationale Aktualität aus Basler Optik ab.
Vom damaligen Schauspieler-Team ist nur noch Dominique Lendi als arbeitslose, alleinerziehende Mutter Pia Benz mit von der "Café Bâle"-Partie. Andere Darstellerinnen der ersten Staffeln wie Claudia Federspiel, Gaby Gasser oder Silvia Reize sind von Rinalda Caduff (als ausgeflippte Modefachfrau Désirée Oppliger) und Charlotte Heinimann (in der Rolle der gut situierten Oberschicht-Lady vom Basler "Daig") abgelöst worden. Seit neun Jahren spielt Roland Herrmann den mürrischen Kellner Kurt Meier.
Von Anfang an dabei ist hingegen Roger Thiriet, der die ersten Drehbücher für die jeweils 26-minütigen Folgen im Turnus mit weiteren Schreibern verfasst hat und seit der 3. Staffel als Alleinautor zeichnet. Seit der 2. Staffel führt Stephan Schmuki Regie und produziert wird die Sendung heute von der Allschwiler allcomm productions ag, einer Tochterfirma des "Café Bâle"-Hauptsponsors Basler Zeitung, unter der Gesamtleitung von Mike Helmy.

