Der Schweizer Whistleblower Rudolf Elmer übergebe der Enthüllungsplattform Wikileaks am Montag in London zwei CDs, die potenziellen Sprengstoff beinhalten würden: Die Namen, Vermögensangaben und Kontobewegungen von rund 2'000 Bankkunden, die ihr Geld in Offshore-Finanzplätzen parkiert und sich so Steuervorteile verschafft haben sollen. "Die Dokumente zeigen, dass sie sich hinter dem Bankgeheimnis verstecken, um möglicherweise Steuern zu vermeiden", sagt Elmer der Zeitung "Der Sonntag".
Betroffen von der neusten Enthüllung seien Multimillionäre, internationale Konzerne und Hedge-Fonds aus zahlreichen Ländern, darunter die Schweiz, die USA, Deutschland und Grossbritannien. Auf den CDs sind nicht nur Angaben von Kunden der Bank Julius Bär, sondern von mindestens drei Finanzinstituten. (Quelle: "Der Sonntag").