Zwei TV-Journalisten in Mossul erschossen

Irak - Zuvor hatten sie Morddrohungen erhalten.

Im Nordirak sind zwei Mitarbeiter des TV-Senders Scharkija getötet worden. Der Reporter und der Kameramann seien einem Anschlag in der Stadt Mossul zum Opfer gefallen, teilte der irakische Sender mit. Nach Angaben der Polizei wurden die beiden Männer erschossen.

Mossul gilt als eine der gefährlichsten Gegenden im Irak. Wegen ihrer Berichte über die örtlichen Sicherheitskräfte und Verantwortlichen hatten die beiden Journalisten zuvor Morddrohungen von militanten Regierungsgegnern erhalten, wie ein Mitarbeiter des Senders sagte. Nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen sehen sich die Journalisten in dem Land regelmässig Drohungen und Mordversuchen ausgesetzt.

Die Gewalt im Irak nahm zuletzt wieder deutlich zu. Alleine im September wurden nach UNO-Angaben fast tausend Menschen bei Bombenattentaten und anderen Angriffen getötet. (sda)