Erstmals in der Geschichte des "SonntagsBlicks" erschien die Zeitung mit zwei unterschiedlichen Frontseiten: "Acht Jahre sind genug – Treten Sie zurück, Frau Widmer-Schlumpf!", steht auf der ersten Seite – aber nur in der Hälfte der Druckauflage. Die andere Hälfte der Auflage macht mit der Schlagzeile auf: "Perfekt für den Job – Treten Sie wieder an, Frau Widmer-Schlumpf".
Auf der dritten Seite jeder Ausgabe ist jeweils die andere Titelseite abgedruckt – die Leserinnen und Leser erhalten also immer beide Covers, einfach in unterschiedlicher Reihenfolge.
Die Idee dazu entstand bei den Diskussionen über die bevorstehenden Parlaments- und Bundesratswahlen. "Für uns ist klar: Das Land steht Richtungswahlen", sagt Philippe Pfister, stellvertretender Chefredaktor des "SonntagsBlick".
"Und die entscheidenden Fragen dabei sind: Wird das neue Parlament Eveline Widmer-Schlumpf nochmals wählen?" Diese Fragen spalteten die Schweiz: "Die unterschiedlichen Frontseiten bringen diese Spaltung, die seit acht Jahren durchs Land geht, auf den Punkt", sagt Pfister. (pd)
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