Zweite Arena zu «No Billag»

SRF - Am Freitag diskutieren Andreas Kleeb, Martin Candinas, Silvan Amberg und Laura Zimmermann mit dem Publikum in der Sendung.

Braucht es Radio- und TV-Gebühren? Das ist die dominierende politische Frage im neuen Jahr. Nun greifen die Billag-Zahler in die Debatte ein – in der grossen «Publikumsarena» zu «No Billag». Jonas Projer diskutiert mit seinen Gästen in der «Arena». Interessierte Medienschaffende seien eingeladen, der Aufzeichnung beizuwohnen, heisst es in der Mitteilung von SRF dazu.

Die No-Billag-Initiative würde bei einem Ja die Schweizer Medienlandschaft durchschütteln: Neben der SRG erhalten über dreissig lokale Radio- und Fernsehstationen Geld aus dem Gebührentopf. Ist die Initiative auch für sie gefährlich? Oder ist gerade «No Billag» eine Chance für alle privaten Sender, weil der Markt ohne Gebühren besser spielt? Hätten wir ohne Billag kreativere, dynamischere Sender – oder würden Rand- und kleinere Sprachregionen zur medialen Wüste?

Die No-Billag-Initiative hat Auswirkungen auf unsere Demokratie: Befürworter der Vorlage sagen, ohne Gebühren hätten wir von der Politik unabhängigere Medien. Gegner befürchten, dass wegen «No Billag» neu Milliardäre und ausländische Investoren über die Schweizer Radio- und Fernsehsender bestimmen könnten.

Mit dem Publikum diskutieren in der «Arena»: Andreas Kleeb, Kernteam «No Billag» und Martin Candinas, Nationalrat CVP/GR, Überparteiliches Komitee Nein zu No Billag. Ausserdem im Studio: Silvan Amberg, Ko-Präsident «No Billag», Vorstand UP Schweiz, Laura Zimmermann, Ko-Präsidentin Operation Libero, Vorstand Nein zum Sendeschluss. (pd)