Zwölf Journalisten werden Datencracks

MAZ - Nun präsentieren die Absolventen auch ihre Abschlussarbeiten, im Kurs lernten sie auch zu programmieren.

Am 26. März haben zwölf Journalisten nach 20 Kurstagen am MAZ als den ersten CAS Datenjournalismus abgeschlossen. Zuvor verliessen sie im September mit rauchenden Köpfen den Raum, wo sie in einem Bootcamp programmieren lernten. Nun haben sie auch ihre Abschlussarbeiten präsentiert. Das schreibt das MAZ in einer Mitteilung

Die Artikel und Beiträge reichen von einer interaktiven Hitparaden-Auswertung, die zeigt wie Ava Max innert Tagen zur Nummer 1 wurde, bis zu einem Prognose-Tool für Zinserhöhungen, das den Nullentscheid der Europäischen Zentralbank vom März 2019 erfolgreich voraussagen konnte. Die Artikel und Beiträge würden zeigen, welche Geschichten Datenjournalismus möglich macht.

Am Abschlusstag habe Alex Homer von der Shared Data Unit der BBC seine Arbeit vorgestellt. Das britische Medienunternehmen setzt laut Mitteilung Millionen Pfund ein, um Journalisten in einem 12-wöchigen Programm in Öffentlichkeitsgesetz und Datenjournalismus zu schulen. Ein Projekt, das auch für die Schweiz Modellcharakter haben könnte. Der nächste CAS Datenjournalismus am MAZ starte im September 2019.


Den CAS Datenjournalismus haben abgeschlossen: Jürg Candrian, «Tages-Anzeiger»; Reto Fehr, «Watson»; Michael Heim, «Handelszeitung»; Florian Imbach, SRF «Rundschau»; Denise Jeitzinger, «Tages-Anzeiger»; Peter Rohner, «Finanz und Wirtschaft»; Edzard Schade, HTW Chur; Lea Senn, «Watson»; Claudia Stahel, SRF Wirtschaft; Ralf Streule, «St. Galler Tagblatt»; Priska Wallimann, «Blick»-Gruppe und Yannick Wiget, «Tages-Anzeiger». (pd/log)