70 Kandidatinnen und Kandidaten haben sich der neuen Berufsprüfung der PR-Fachleute gestellt. Davon haben 48 den eidgenössischen Fachausweis erworben, was einer Erfolgsquote von 68,6 Prozent entspricht, heisst es in einer Mitteilung.
Die Prüfungskommission von PR Suisse führte die neue Berufsprüfung für PR-Fachleute im Oktober 2019 zum ersten Mal durch. Das neue Prüfungsdesign gehe noch mehr auf die Forderungen nach zeitgemässer Praxiserfahrung im Bereich der Kommunikation ein und entspreche einem NQR auf Niveau 5 von 8 der vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) definierten Niveaus. Niveau 5 bedeutet laut Mitteilung «das Erkennen und Analysieren umfassender fachlicher Aufgabenstellungen in einem komplexen, spezialisierten, sich verändernden Arbeitskontext».
Nachdem im letzten Jahr deutlich mehr Kandidatinnen und Kandidaten aus der Deutschschweiz zur Prüfung angetreten sind, bot sich in diesem Jahr ein komplett anderes Bild. Von den 70 Absolventinnen und Absolventen kamen 40 aus der Westschweiz und 30 aus der Deutschschweiz, heisst es in der Mitteilung weiter.
Im Rahmen der Abschlussfeier in Thun vom Samstag, 30. November 2019, würdigten die Präsidentin der Prüfungskommission, Suzanne Rouden, und die Prüfungsleiterin Barbara Forster die Leistung der frischgebackenen PR-Fachleute und überreichten ihnen den eidgenössischen Fachausweis. Traditionsgemäss wurden die besten Absolventen des Jahres geehrt: Die höchste Note von 5,1 erzielte Sandra Modola aus Genf, gefolgt von Silvana Guanziroli und Christina Ragettli aus der Deutschschweiz und Maeva Di Fazio und Loris Scaglia aus der Romandie, alle mit der Gesamtnote von 5,0.
Die Namen der neuen PR-Fachleute sind hier publiziert. (pd/cbe)