Agenda Setting und Budgets grösste Herausforderung

PR-Trendmonitor - Web 2.0 wird immer wichtiger.

Deutsche Pressestellen und PR-Agenturen schätzen die Herausforderungen in der PR-Branche unterschiedlich ein. Während Pressestellen das Agenda Setting -- also das Finden attraktiver und für die Medien relevante Themen -- als grösste Herausforderung sehen (14,3 Prozent), stehen für die PR-Agenturen knappe Budgets und Kosteneinsparungen im Vordergrund (knapp 28 Prozent). Budgets und Kosten werden von Pressestellen als zweithäufigste Antwort hinsichtlich der Herausforderungen der Branche genannt. Bei den PR-Agenturen nimmt das Thema Web 2.0 den zweiten Platz ein. Das hat der jüngste PR-Trendmonitor von news aktuell und der PR-Agentur Faktenkontor ergeben.

Im Rahmen der Umfrage wurde auch nach den wichtigsten Zielen in der Pressearbeit gefragt. Das "Image in der Zielgruppe zu stärken", steht für fast zwei Drittel der Pressestellen und PR-Agenturen im Vordergrund. "Der systematische Ausbau der Bekanntheit" folgt mit knapp 60 Prozent an zweiter Stelle. Als drittes nannten die Pressestellen eine "möglichst grosse Sichtbarkeit in den Medien" (42 Prozent). Die PR-Agenturen halten hingegen die "Eroberung von Platzierungen in meinungsführenden Medien" für das drittwichtigste Ziel in der Pressearbeit (44 Prozent).