Nach mehr als zehn Jahren wird das Verkaufspersonal in den Migros-Filialen neu eingekleidet. Erstmals zu sehen sein wird die neue Kollektion in der Migros Genf, wie es in einer Mitteilung heisst. Insgesamt besteht die neue Kollektion aus 31 Teilen, zu denen unter anderem auch Krawatten, Foulards, Koch- und Bäckermützen, T-Shirts und Schürzen zählen. Die Umstellung in allen Filialen dauert laut Migros bis Ende Jahr.
Mit ihren Hemden und Blusen in der Farbe Paprika und dem markanten orangen Streifen am Arm haben die Filialmitarbeitenden zwölf Jahre lang die Corporate Identity der Migros im sportlich eleganten Look geprägt. Jetzt ist es laut Migros wieder an der Zeit, die Berufsbekleidung zu erneuern. Weil sich die bisherige Kollektion in Stil und Aussage bestens bewährt habe, entspreche die neue Bekleidung punkto Design und Materialien keiner Neuentwicklung sondern einer Evolution des Bestehenden.
Von Paprika zu Granat
Die markanteste Änderung liegt in der neuen Farbgebung der Oberbekleidung. Granat, eine Farbe von dunklem Rot und Orange wie bei Granatäpfeln, ist eine eigentliche Variation der bisherigen Grundfarben. Diese wurden erneuert, indem die gleichen Fäden in der Stoffentwicklung anders angeordnet wurden. Der orange Migros-Streifen wird neu durch einen Farbverlauf ergänzt, so dass sich dieses bereits bekannte Element im neuen Design wiederfindet.
Auch im Gastrobereich der Migros-Restaurants und Take-Aways wird die Bekleidung erneuert. Hier dominiert ein Anthrazit, ebenfalls mit dem Migros-Streifen auf dem Oberarm. In den Hausbäckereien tragen die Bäcker neu Weiss mit grauer Schürze.
«Unsere Mitarbeitenden sollen sich in der neuen Bekleidung nicht nur wohl fühlen, sondern sich in diesen auch gefallen, schliesslich sind sie die Visitenkarte unseres Unternehmens», wird Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes, in der Mitteilung zitiert.
Zusammenarbeit mit Ida Gut
Bereits die aktuelle Berufsbekleidung wurde von Ida Gut, der renommierten Schweizer Modedesignerin gestaltet. Ihr vor zwölf Jahren entwickeltes Konzept hat sich laut Migros mehr als bewährt. Hemden und Blusen werden zu 100 Prozent aus Baumwolle produziert.
Um der Umweltverträglichkeit in der Herstellung Rechnung zu tragen, stützt sich die Migros auf die Standards Bluesign und Migros eco. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz von Produktions- und Produktökologie wird sichergestellt, dass die neue Arbeitsbekleidung der Migros mit Respekt vor Mensch und Umwelt hergestellt wurde. (pd/wid)