Bully Pulpit International (BPI) hat die Übernahme der europäischen Strategie- und Kommunikationsberatung Boldt bekanntgegeben. So soll die Brücke zwischen Zürich, Brüssel, weiteren europäischen Metropolen und Washington geschlagen werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Angesichts entscheidender Wahlen in der EU und den USA im kommenden Jahr würden die Top-Entscheider und Marken weltweit einen erstklassigen Partner brauchen, der kohärente Strategien für beide Seiten des Atlantiks liefere.
Das BPI-Team wächst durch die Übernahme von Boldt um mehr als 50 Beraterinnen und Berater verteilt über mehrere europäische Metropolen. Die neue internationale Ausrichtung nimmt BPI zum Anlass, seinen Namen von Bully Pulpit Interactive in Bully Pulpit International zu ändern. Boldt behält seinen Markennamen mit dem Zusatz «a BPI company», wie es weiter heisst.
«Mit Blick auf die aktuelle politische Lage und den wachsenden Druck auf europäische und amerikanische Unternehmen ist jetzt der ideale Zeitpunkt für Boldt, sich mit BPI zusammenzuschliessen», so Boldt-Gründungsmitglied Matthias Graf. «Boldt arbeitet bereits mit einigen der grössten Unternehmen der Welt an ihren wichtigsten Herausforderungen. Da passt das Dienstleistungsangebot und die Unternehmenskultur von BPI zu uns perfekt. Gemeinsam schlagen wir ein neues Kapitel auf, das unseren Kunden und unserem Team viele Vorteile bietet und es uns ermöglicht, unser Wachstum zu beschleunigen.» Ein Abbau sei nicht geplant, so Graf auf Anfrage von persoenlich.com. «Im Gegenteil.»
McDonald's-Kadermann vermittelte
BPI-Präsident Andrew Bleeker ergänzt laut Mitteilung: «Bei internationalen Herausforderungen, von Energiewende über KI und Datenschutz bis hin zum Kartellrecht, müssen Unternehmen auch jenseits von Washington und Brüssel an den Schlüsselstellen Europas aktiv werden. Wir freuen uns sehr, dass wir unser Angebot in den USA nun um das einzigartig erfahrene Team von Boldt erweitern können, das mit Büros in Brüssel, Berlin, London, Oslo und Zürich in fünf wichtigen europäischen Ländern vertreten ist.»
Jon Banner, Global Chief Impact Officer von McDonald's, hat laut Communiqué die beiden Firmen einander vorgestellt und damit den Weg für die Zusammenarbeit bereitet. «Ich arbeite seit vielen Jahren sowohl mit BPI als auch mit Boldt zusammen», so sagt Banner. «Ich freue mich auf das Wachstum und den Erfolg aus dieser Partnerschaft.»
Mit Büros in Berlin, Brüssel, Chicago, D.C., Düsseldorf, London, New York, Oslo, San Francisco und Zürich vereint BPI nun über 250 Mitarbeitende. (pd/cbe)