Im Zentrum des Projekts steht eine neu definierte Bildsprache, die laut Mitteilung die emotionale Grundlage für einen lebendigen und authentischen Markenauftritt bilden soll. Übergeordnetes Ziel ist es, die Klarheit und Wiedererkennbarkeit des visuellen Erscheinungsbilds zu stärken und gleichzeitig Flexibilität für unterschiedlichste Kommunikationsanlässe zu erhalten. Dazu wurde das bestehende «Fix-Flex-Prinzip» analysiert und weiterentwickelt. Neue gestalterische Leitlinien sollen sicherstellen, dass der Markenkern trotz kreativem Spielraum auf der formalen Ebene geschärft wird.
Ergänzt wird das Update durch ein überarbeitetes Gestaltungssystem, das für mehr Orientierung und Konsistenz sorgen soll. Die Anwendungsprinzipien der hauseigenen Schrift «Swiss Post Sans» wurden weiterentwickelt, um der Marke einen eigenständigeren Ausdruck zu verleihen, wie es in der Mitteilung heisst. Zudem wurde die Sekundärfarbpalette aufgefrischt – das ikonische Postgelb bleibt dabei zentrales Element, wird aber durch weitere Farbtöne ergänzt.
Tradition und digitale Ambition
Michel Noverraz, Leiter Markenführung bei der Schweizerischen Post, beschreibt die Stossrichtung so: «Unsere Marke ist ein tief verankertes Versprechen an die Schweizer Bevölkerung. Mit der visuellen Weiterentwicklung schaffen wir einen zeitgemässen Ausdruck, der bewährte Verlässlichkeit mit digitaler Flexibilität verbindet. So bleibt die Post genau das, was sie ist: nahbar, menschlich und bereit für die Zukunft.» (pd/cbe)