Der Lehrmittelverlag feiert Lernen

Büro Haeberli - Die Zürcher Agentur hat den Auftritt zum 175-jährigen Bestehen des LMVZ entwickelt. Grundlage dafür war ein Workshop mit den Mitarbeitenden des Verlags.

Die Belegschaft des Lehrmittelverlags Zürich sei von Anfang an als eine der Hauptzielgruppen in die Konzeption einbezogen worden, heisst es in der Medienmitteilung. Aus dem gemeinsamen Workshop mit Büro Haeberli gingen die Leitidee und der Claim «Wir feiern Lernen!» hervor. Der Auftritt arbeitet mit kräftigen Farben, die Illustrationen stammen von Svenja Plaas.

Das Branding begleitet sämtliche Jubiläumsaktivitäten und Kommunikationsmittel im laufenden Jahr. Vieles davon hat Büro Haeberli entwickelt und umgesetzt, darunter zwei barrierefreie Websites: wirfeiernlernen.ch zum Jubiläum und nichtkritzeln.ch mit audiovisuellen Inhalten zur Anthologie «Bitte nicht ins Buch kritzeln!». Das Jubiläumsbuch enthält Illustrationen von Sarah Weishaupt und laut Mitteilung einen bisher unveröffentlichten Maturaufsatz von Max Frisch.

Parallel dazu hat die Agentur für den Verlag das neue Lehrmittel «Logbuch 1-2» für das Fach Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG) in der 1. und 2. Klasse gestaltet. Den Auftrag erhielt sie Ende 2024 über einen Wettbewerb. Weil sich die Hefte an Kinder richten, die noch nicht lesen können, setzt die Gestaltung auf Symbole, Farben und wenig Text. Die Typografie lehnt sich an die Basisschrift an, illustriert hat Daniela Rütimann. Die Hefte führen durch Themenwelten wie «Zeit», «Handel» oder «Mobilität».

Zum Lehrmittel gehört eine digitale Begleitplattform, die Lektionenplanung, Medien und weiterführende Inhalte bündelt. Die technische Umsetzung des digitalen Handbuchs lag bei der Agentur Feinheit. «Logbuch 1» ist seit dem Frühjahr erhältlich, «Logbuch 2» erscheint auf das Schuljahr 2027/28.

Büro Haeberli beschäftigt acht Mitarbeitende und ist vor allem in den Bereichen Kultur, Jugend, Architektur, Nonprofit, Nachhaltigkeit und Food tätig. Zu den Kunden zählen unter anderem WWF, Unicef, Bio Suisse, die Schweizer Jugendfilmtage, die Stadt Zürich und das Fotomuseum Winterthur. (pd/cbe)