Bis 2024 druckte die Swissprinters AG – im Besitz von Ringier und NZZ – auf dem Gelände unweit der Zofinger Altstadt Zeitschriften und Kataloge; im September jenes Jahres stellte sie den Betrieb ein. Den westlichen Teil des Areals verkaufte die Ringier Areal AG im Sommer 2025 an die Anlagestiftung Turidomus, die von der Pensimo Management AG geführt wird. Der östliche, an den Bahngeleisen gelegene Teil bleibt im Besitz von Ringier. Im Auftrag von Pensimo hat nun die Zürcher Agentur WECATCH für das Areal West die Markenentwicklung übernommen – von der Namensfindung über Markenstrategie und Corporate Design bis zur digitalen Umsetzung.
Ausgangspunkt war die Suche nach einem eigenständigen Namen für das künftige Quartier. Mit Zoho habe man einen kurzen, prägnanten Begriff gefunden, wie es in der Mitteilung heisst. Die Geschichte des Druckereiareals sei bewusst in die neue Identität eingeflossen, statt ausgeblendet zu werden.
Visuell setzt die Marke auf die Hausschrift GT Ultra respektive GT Ultra Median sowie auf eine mehrteilige Farbwelt aus Gelb, Orangerot und Blau, ergänzt durch neutrale Grau- und Schwarztöne. Das Logo ist in drei Varianten angelegt – auf hellem Grund, auf Schwarz und auf einem Gelb-Pink-Verlauf. Die Bildsprache zeigt das Areal selbst: Fassaden, Fensterfronten und Industriearchitektur, teils mit roten Farbakzenten.
Gemäss den Angaben auf der neuen Projekt-Website sollen auf dem Areal West in fünf Gebäuden über 300 Wohnungen für bis zu 600 Bewohnerinnen und Bewohner entstehen – von kleineren Atelier- und Studiowohnungen bis zu grösseren Wohnungen für Familien oder Mehrgenerationen-Wohnformen, ein Teil davon als Stockwerkeigentum. Diese Grössenordnung entspricht der aktualisierten Planung, die Pensimo nach der Übernahme im September 2025 kommunizierte; ein früheres Baugesuch der Ringier Areal AG hatte für das gleiche Gebiet noch 218 Wohnungen vorgesehen.
Für die Projektkommunikation konzipierte Wecatch zudem eine Landingpage, die historische Aufnahmen des Industrieareals mit der Vision des künftigen Quartiers verbindet. Die Website ist so angelegt, dass sie mit dem Projekt mitwachsen und später auch die Vermarktung der Wohnungen begleiten soll. (pd/nil)