Im Zentrum steht ein eigenständiges Erscheinungsbild. Das neue Logo rückt die bereits etablierte Kurzform EGS in den Vordergrund, gesetzt in einer Display-Schrift mit Serifen; als Hausschrift kommt die Grotesk «Piz Grotesk» zum Einsatz. Die Farbpalette setzt auf ein dunkles Petrolgrün als Leitfarbe, ergänzt durch Violett und Ocker als Akzente. Bei der Bildsprache setzt der Auftritt auf dokumentarische Fotografie von Förderprojekten statt auf gestellte Aufnahmen.
Zum Auftrag der Neugestaltung gehörte auch Konzeption und Umsetzung der neuen mehrsprachigen Website, die nach eigenen Angaben auf Barrierefreiheit und die Unterstützung der Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller im Förderprozess ausgerichtet ist. Auf derselben technischen Basis entstand ein digitaler Brand Style Guide für Partner und Förderempfänger.
Ein weiterer Teil des Projekts war ein neues Berichts- und Publikationssystem. evoq konzipierte dafür ein Editorial-Design-System für die Publikationen der Stiftung, das die dokumentarische Bildsprache mit eigens entwickelten Infografiken verbindet. Für den Rechenschaftsbericht mit Daten aus nach Angaben der Agentur über 2000 Förderprojekten wurde eine automatisierte Layoutlösung entwickelt.
Die 1957 gegründete Ernst Göhner Stiftung mit Sitz in Zug zählt zu den grössten Förderstiftungen der Schweiz und engagiert sich in den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaft, Umwelt sowie Soziales. (pd/nil)