Präsenz Schweiz hat eine äusserst positive Bilanz über ihren Auftritt an den Olympischen Spielen in Sotschi mit dem House of Switzerland gezogen. So wurden rund 100'000 Gäste gezählt, davon drei Viertel Russen, wie Präsenz Schweiz am Freitag mitteilte. Rund zehn Prozent der Besucher im House of Switzerland waren Schweizer Staatsangehörige, 15 Prozent internationale Gäste. Die Website und ihre integrierten Module verbuchten rund 300'000 Einzelbesucher.
Auch für Gaumenfreuden sorgte das Haus of Switzerland. 30'000 Essen wurden verkauft. 1400 Kilogramm Käse wurden abgesetzt, davon 800 Kilogramm Raclette. Zudem wurden 950 Liter Wein ausgeschenkt.
"Die traditionellen Bilder unseres Landes wie Berge, Raclette und Schokolade dienten als Sprungbrett zur Lancierung weniger bekannter Themen im Ausland", wird Nicolas Bideau, Chef von Präsenz Schweiz, in der Medienmitteilung zitiert. Sportliche Grossanlässe seien ein ausgezeichnetes Instrument zur Positionierung der Schweiz bei möglichst vielen Zielgruppen, von der breiten Öffentlichkeit über die Behörden bis hin zu den Medien.
Medaillenfeiern als Höhepunkte
Viele Besuchende habe auch die Ausstellung "Die Innovationen von heute sind die Traditionen von morgen" angelockt, die in Zusammenarbeit mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation die langjährige Geschichte zwischen der Schweiz und Russland sowie die neusten wissenschaftlichen Projekte der Schweiz umfasste.
Diese Ausstellung und ein grosser Teil des Schweizer Hauses seien im Gegensatz zu den meisten anderen Gästehäusern für alle offen gewesen. Höhepunkte der zweiwöchigen Olympischen Spiele seien aber die in Zusammenarbeit mit Swissolympic organisierten Medaillenfeiern der Schweizer Sportler gewesen, die das House of Switzerland ganz in Rot tauchten. (sda)
Was Nicolas Bideau zum angekratzten Image der Schweiz nach der Masseneinwanderungsinitiative sagte.