In den USA PR-Agenturen engagiert

Bund - Image der Schweiz soll aufpoliert werden.

Die Schweiz startet in den USA eine PR-Offensive. Wie die "NZZ am Sonntag" berichtet, hat der Bund die beiden amerikanischen PR-Agenturen Edelman und Podesta für eine Lobby-Kampagne engagiert. Nach der Krise um die UBS gehe es darum, alles zu unternehmen, um möglichst rasch zu einem guten Umgang mit den USA und zu einem guten Image zurückzukehren, wird Finanzdelegationspräsident Bruno Zuppiger zitiert. Zu diesem Zweck hat der Bund nun einen Sonderkredit von zwei Millionen Franken bewilligt.

Bei der Wahl der Agenturen setzt der Bund auf Erfahrung: Edelman hatte sich bereits in der Krise um die nachrichtenlosen Vermögen auf Mandatsbasis für die Schweiz engagiert. Podesta gilt als in US-Regierungskreisen gut vernetzte Agentur. Das Geld soll nicht für klassische Werbung, sondern klar für Lobbying ausgegeben werden, schreibt die Zeitung mit Berufung auf Quellen im EDA.