Inspirierenden Networking-Apéro durchgeführt

IAM - Positionierungsmanagement anhand von PwC diskutiert.

Am 31. Mai 2011 nahmen 200 Fachleute aus der Kommunikationsbranche am "IAM live" teil. Die jährliche Veranstaltung des IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften wurde erstmals in einer neuen Form durchgeführt: Das theoretisch orientierte Impulsreferat mit dem Titel "Positionierungsmanagement: Strategien und Prozesse" wurde anhand der Fallstudie PricewaterhouseCoopers (PwC) illustriert und vertieft. Die neue Form der Veranstaltung und die vom IAM gewohnte Verknüpfung von Theorie und Praxis fanden Anklang bei den anwesenden Kommunikatorinnen und Kommunikatoren. Dies zeigen die Quotes im neuesten IAM-Film IAM-Film

Positionierung bedeutet, Stärken bewusst zu schaffen und sie hervorzuheben. Bedingung für eine erfolgreiche Positionierung sind tatsächliche Stärken; leere, nicht einlösbare Versprechen werden schnell entlarvt, besonders in digitalen Kommunikationsräumen. Erfolgreich positionieren sich also Unternehmen, die ihren Wesenskern, ihre Identität kennen und aufzeigen können. Wer dabei Narration und Argumentation angemessen verbindet, positioniert sich überzeugender.

Impulsreferat über Corporate Story

Wie funktioniert Unternehmenspositionierung durch Identität? Welche Rolle spielt dabei die Unternehmenskommunikation? Was bedeuten Narration und Argumentation für die Positionierung? Diese Fragen beantworteten Dr. Nicole Rosenberger (Leiterin Weiterbildung IAM) und Markus Niederhäuser (Leiter MAS in Communication Management and Leadership IAM) in ihrem Impulsreferat. Dabei knüpften sie an ihr Modell des identitätsorientierten Kommunikationsmanagements an und betonten den Wert des Public Storytellings: Am wirkungsvollsten positioniert sich eine Organisation dann, wenn die Corporate Story in den Köpfen der Stakeholder auf Basis-Narrationen trifft. Dies begünstigt die Anschlusskommunikation und verhilft der Organisation zur Präsenz und klarer Positionierung.

Fallstudie von PricewaterhouseCoopers

Im zweiten Teil der Veranstaltung befragte Michael Wiesner den Leiter Marketing & Kommunikation von PwC, Alexander Fleischer, über die Rolle der Identität in seinem Unternehmen. Er liess sich erklären, welche Kompetenzen KommunikationsmanagerInnen brauchen, um Unternehmen wirkungsvoll zu positionieren. Michael Wiesner ist Ressortleiter Kommunikation beim Schweizerischen Versicherungsverband SVV, und Diplomand im MAS in Communication Management and Leadership am IAM. Auch Fleischer betonte den Stellenwert des Storytellings für die Kommunikation. PwC setze dabei auf "Verbal Identit", auf schriftliche und mündliche Kommunikation, die mit einer direkten, verständlichen und klaren Sprache den Bedürfnissen der Adressaten Rechnung trägt und die Menschen hinter PwC sichtbar macht.

Die neue Form der Veranstaltung und die vom IAM gewohnte Verknüpfung von Theorie und Praxis fanden offenbar Anklang. Dies zeigt das Video vom Anlass: