Der neue eidgenössische Fachausweis «Konzepter:in und Texter:in» vermittelt neben klassischen Sprachfertigkeiten auch den Umgang mit KI-Tools. Die Absolventinnen und Absolventen sollen künftig als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine in Marketing- und Kommunikationsabteilungen fungieren. Sie lernen, KI-Anwendungen gezielt einzusetzen und deren Chancen wie auch rechtliche Risiken einzuschätzen.
Die Sprachkompetenz bleibt dabei zentral. «Die Sprache gewinnt sogar noch mehr an Gewicht. Sie muss präziser, sauberer und kreativer eingesetzt werden», schreibt der Trägerverein des Fachausweises in einer Mitteilung. Nur die Kombination aus fundierten Sprachkenntnissen und KI-Methodenwissen ermögliche überdurchschnittliche Ergebnisse.
Die Prüfung umfasst neben schriftlichen und mündlichen Teilen auch eine Projektarbeit mit einer praxisorientierten Lösung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der kreativen Idee und deren Umsetzung in verschiedenen Kommunikationsmitteln.
Die Revision des Fachausweises erfolgte in enger Abstimmung mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und wurde von Experten aus der Kommunikationsbranche begleitet. Hinter der Entwicklung steht ein Trägerverein unter der Leitung von Sprach- und Strategieprofis.
Die ersten Prüfungen finden am 5. Mai 2025 (schriftlich) und am 13. Juni 2025 (mündlich) in Zürich statt. Interessierte können sich bei verschiedenen Weiterbildungsinstituten auf die Prüfung vorbereiten. (pd/cbe)