Der Zürcher Regierungsrat hält nichts davon, in den Kommunikationsabteilungen der Staatskanzlei und der Direktionen sieben Stellen zu streichen. Eine entsprechende Erklärung zum Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) lehnt er ab. Im Laufe der KEF-Debatte von Ende Januar hatte der Kantonsrat insgesamt drei KEF-Erklärungen gutgeheissen. Die Forderung nach einem Personalabbau in der Kommunikation war während der KEF-Beratungen im Kantonsrat auf breite Unterstützung gestossen. 117 stimmten damals für, 49 gegen die Überweisung.
Die Ansprüche an die Inhalte und an die Aktualität der Informationen seien in den vergangenen Jahren ständig gestiegen, hält der Regierungsrat in seinem ablehnenden Bericht vom Donnerstag fest. Namentlich die Bewirtschaftung der elektronischen Kanäle (Intranet, Internet und soziale Medien) hätten der Kommunikationsabteilung des Regierungsrates mehr Arbeit beschert. Die Arbeit der Kommmunikationsstellen der Regierung und der Direktionen beruhe auf gesetzlichen Vorgaben, heisst es weiter. Zudem orientierten sich diese Abteilungen an den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Medien sowie der kantonalen Angestellten. Angesichts der grossen Bedeutung der Kommunikation nehme der Regierungsrat in diesem Bereich deshalb keinen Leistungsabbau vor. (sda)