Im Auftrag der Kantonspolizei Solothurn produziert die Bieler Filmagentur Element P eine vierteilige Filmserie zum übergeordneten Thema Bürgernähe aus den Perspektiven von Opfer, Täter, Bürger und Polizei. Den Auftakt bildet der Film "Der zerplatzte Traum" über Häusliche Gewalt.
Der gedämpfte Lärm eines Ehestreits hallt durch ein leeres Treppenhaus. Ein verstörtes Mädchen alarmiert die Polizei. Solche und ähnliche Szenen spielen sich nicht nur im Kanton Solothurn tagtäglich ab, heisst es in einer Mitteilung der Filmagentur. Der Kurzfilm soll die Arbeit der Polizei beleuchten, welche viel Fingerspitzengefühl erfordere, sowie das Hadern des Opfers mit sich und dem Schicksal ihrer Familie.
Das Kreativteam von Element P testete ein neues Vorgehen: Anstelle von aufwendigen und kostenintensiven Recherchen wurde die Story an einem eintägigen Workshop gemeinsam mit rund zehn Spezialistinnen und Spezialisten der Kantonspolizei anhand authentischer Fälle erarbeitet. Am Abend stand nicht nur das Drehbuchgerüst inklusive Dramaturgie, auch die wichtigsten Protagonistinnen und Protagonisten waren gecastet und die Drehorte bestimmt. Dadurch sei ein zügiges Arbeiten möglich gewesen, heisst es weiter. Der Film war nach zwei Drehtagen im Kasten.
Verantwortlich bei Kantonspolizei Solothurn: Andreas Mock (Leiter Kommunikation); verantwortlich bei Element P: Daniel Reichenbach (Produzent/Kamera), Reto Waser (Regie), Michèle Zweifel (Produktionsleitung). (pd)