Mister Schweiz ärgert sich über Presse

Imageproblem - "Lügen unter die Gürtellinie."

Stephan Weiler ist verärgert und enttäuscht zugleich. Immer wieder wird der Mister Schweiz in der Boulevardpresse kritisiert und als Langweiler, Metrosexueller oder Homosexueller bezeichnet. Langsam aber sicher hat der 24-Jährige genug davon.

Kürzlich erschien in einem Gay-Magazin ein Foto, auf welchem Weiler einen Leichtathletikkollegen umarmt. Grund genug für neue Gerüchte in der Boulevardpresse. Und dies, obwohl er bei seiner Freundin Jasmin (19) in festen Händen ist.

Das Imageproblem geht Weiler nahe, wie er im Gratisblatt "News" zugibt: "Klar, man steckt es nicht einfach weg, wenn eines Morgens ein fingiertes Outing im "Blick" steht. Ich finde, solche Behauptungen, nein, Lügen gehen unter die Gürtellinie."

Weiler ist nicht der erste Mister Schweiz, der sich mit unangenehmen Meldungen herumschlagen muss. "Tim Wielandt musste seine Kifferei zugeben, Renzo Blumenthal wurde gehänselt, weil er Bio-Bauer ist. Die Journalisten suchen bei jedem nach einem Schwachpunkt."

Die Negativschlagzeilen beeinflussen Weilers Arbeit aber nicht. "Darüber bin ich selber überrascht. Ich werde bei der Arbeit nicht einmal gefragt, ob die Geschichten etwas Wahres haben." (sda)