Die Müsliherstellerin aus Obwalden hat im Frühling 2022 ihre Klimastrategie definiert und dabei verbindliche kurz- und langfristige Emissionsreduktionsziele festgelegt. Diese orientieren sich an den SBTi-Zielsetzungen einer globalen Klimaerwärmung von 1.5°Celsius. Mit zahlreichen kleinen Schritten nähere sich das Unternehmen dem Netto-Null-Ziel bis 2050, schreibt Bio-Familia.
Massnahmen zielorientiert umsetzen
Der Nachhaltigkeitsbericht veranschauliche auf transparente Weise, welche Massnahmen das Unternehmen bislang ergriffen hat, welchen Herausforderungen es dabei begegnet und welche Schritte als nächste anstehen, um diesem Versprechen gerecht zu werden und die gesetzten Klimaziele zu erreichen. Ausserdem unterstütze der Nachhaltigkeitsbericht das Unternehmen dabei, Massnahmen zielorientiert umzusetzen und diene dazu, Zwischenbilanzen zu ziehen, heisst es in einer Medienmitteilung.
Im ersten Berichtsjahr 2022 weist das Unternehmen im Vergleich zum Ausgangsjahr der Messungen 2020 minimale Verbesserungen des Klimafussabdrucks aus (-12%). Die Daten wurden in Zusammenarbeit mit einem Nachhaltigkeits-Beratungsunternehmen erhoben. Da man im 2022 auf eine verbesserte Datengrundlage zurückgreifen kann und man im Ausgangsjahr von Worst Case Zahlen ausging, ergeben sich für 2022 leicht bessere Zahlen. Diese sind allerdings nicht auf das Ergreifen von Massnahmen zurückzuführen.
Ein kleiner Schritt ist getan
Die Rohstoffe machen den grössten Teil der CO2-Emissionen aus. Daher gilt es nun Hebel für Optimierungen bei den Rohstoffen zu definieren. Ein kleiner Schritt sei mit der Zusammenarbeit von Agricultura Regeneratio und der Förderung der regenerativen Landwirtschaft in der Schweiz bereits im 2022 erfolgt, schreibt Bio-Familia. (pd/nil)