Um trotz Wachstum agil und fokussiert zu bleiben, gliedert sich das Team des Schweizer Sprachdienstleisters Supertext in drei spezialisierte Business Units, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Sie würden Kundinnen und Kunden aus verschiedenen Blickwinkeln ansprechen, sich gegenseitig ergänzen und weiter unter der Marke Supertext zusammenarbeiten.
Supertext Corporate Solutions ist der neue Full-Service-Sprachdienstleister für Unternehmen und internationale Konzerne in Europa. Mit erfahrenen Teams in Zürich und Berlin entwickelt Supertext Corporate massgeschneiderte Gesamtlösungen für die mehrsprachige Kommunikation von Kundinnen und Kunden aus fast allen Branchen. Von der qualifizierten Fachübersetzung über Machine-Translation-Prozesse bis zur Texterstellung bei gross angelegten Content-Projekten.
Supertext Creative Solutions heisst die neue global operierende Agentur für kreative Sprachdienstleistungen und Lokalisierung. Sie unterstützt multinationale Unternehmen und Scale-ups «mit erstklassiger Sprachqualität», wie es in der Mitteilung heisst. Von Los Angeles, Kalifornien, aus will Supertext Creative «die weltweite Nummer 1 für Transkreation, Multimedia-Lokalisierung und mehrsprachige Werbetexte» werden.
Supertext Digital Solutions ist der neue Hub für Übersetzungstechnologie. Diese Business Unit entwickelt das hauseigene Translation-Management-System weiter, stellt die IT-Infrastruktur bereit und kümmert sich um die Integration neuer Tools. Gleichzeitig möchte sie auch eigene Kundinnen und Kunden anziehen, indem sie innovative technische Sprachlösungen entwickelt.
Neues Management aus den eigenen Reihen
Nach über 16 Jahren geben die Supertext-Gründer Rinaldo Dieziger, Fabian Dieziger und Rémy Blättler ihre Posten als Managing Partners ab und konzentrieren sich als Verwaltungsräte und Inhaber auf die strategische Ausrichtung.
«Wir sind superstolz darauf, dass wir die Schlüsselpositionen im Management mit langjährigen und angesehenen Fachleuten aus dem Hause Supertext besetzen können», heisst es in der Mitteilung.
Laura Fernández wird CEO von Supertext Corporate. Sie kennt die Übersetzungsbranche von A bis Z und hat schon als Sprachspezialistin, Projektmanagerin, Key-Account-Managerin und Vertriebsleiterin gearbeitet. Bei Supertext leitete sie nach ihrem Einstieg 2015 schon bald das operative Geschäft in der Schweiz als COO und stellvertretende CEO. Fernández wird von Lucas Maire und Diego Mosca als COOs in der Schweiz beziehungsweise Deutschland unterstützt.
Kristy Sakai wird Supertext Creative als CEO leiten – eine Rolle, mit der sie bereits vertraut ist. Sakai startete vor fast einem Jahrzehnt als Sprachmanagerin bei Supertext «und kennt das Unternehmen in- und auswendig», wie es heisst. Seit 2016 leite sie die Expansion in die Vereinigten Staaten und sei nun bereit, das nächste Kapitel der Erfolgsgeschichte zu schreiben.
Patricia Kamer hat Anfang Jahr den Posten als Head of IT übernommen. Ursprünglich selbst Übersetzerin hat sie sich in acht Jahren bei CLS/Lionbridge und fünf Jahren bei Apostroph immer mehr ihrer wahren Leidenschaft gewidmet – der Technik hinter dem Übersetzungsprozess. Seit 2020 bringt sie diese Erfahrung bei Supertext ein und konzentriert sich nun auf die Transformation der internen IT-Abteilung zu Supertext Digital.
Supertext wächst
Wie es weiter heisst, vermeldet das 2005 gegründete Unternehmen Supertext für 2021 eine Umsatzsteigerung von 36 Prozent auf 20 Millionen Franken. «Wir wachsen definitiv über den Status als kreativer Challenger in der Sprachindustrie hinaus», wird Laura Fernández, CEO von Supertext Corporate, in der Mitteilung zitiert. «Wir haben uns vom lokalen zum globalen Player entwickelt und uns einen Ruf als Qualitätsanbieter für sprachliche Grossprojekte erarbeitet», so Kristy Sakai, CEO von Supertext Creative.
Heute koordinieren beinahe 100 Festangestellte in Zürich, Berlin und Los Angeles die Arbeit von mehr als 3000 Texterinnen, Übersetzer und Lektorinnen für eine internationale Kundschaft aus allen Branchen. Supertext verarbeitet mehr als 6000 Text- und Übersetzungsprojekte pro Monat. (pd/cbe)