Neues Team in der Public Affairs

Hirslanden-Gruppe - Monika Güntensperger und Dominic Pugatsch bilden das neue Team des Bereichs Public Affairs der Hirslanden-Gruppe. Sie folgen auf Urs Martin, der ab 1. Juni 2020 Regierungsrat des Kantons Thurgau wird.

Monika Güntensperger und Dominic Pugatsch werden ab 1. September 2020 gemeinsam die Interessen der Hirslanden-Gruppe an der Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vertreten, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

Monika Güntensperger ist bereits seit Juni 2019 als Expertin Public Affairs bei Hirslanden tätig. Darüber hinaus kenne sie das Gesundheitswesen bestens, da sie von 2015 bis 2019 bei der Stadt Zürich im Stab des Gesundheits- und Umweltdepartements für die politischen Geschäfte der Stadtspitäler Triemli und Waid zuständig war und davor bei Interpharma als Economic Issue Manager arbeitete. Zudem bringe sie weitreichende Berufserfahrung im Bereich Public Affairs mit, die sie bei Credit Suisse und Hotelleriesuisse sammeln konnte. Monika Güntensperger verfügt über ein Lizenziat der Internationalen Beziehungen der Universität St. Gallen (HSG).

Dominic Pugatsch ist seit 2016 als Geschäftsführer und Public Affairs Manager der GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus tätig und verfügt über ausgewiesene politische und regulatorische Erfahrung. Davor arbeitete er vier Jahre anwaltlich mit Fokus auf die Bereiche Technologie, IT/ICT und Konsumgüterrecht. Im Rahmen seiner universitären Ausbildung konnte er Erfahrungen im Gesundheitsdepartement des Kantons Zürich sammeln und verfasste zudem seine Dissertation zum Thema «Health Claims». Dominic Pugatsch verfügt über einen Master of Law der Juristischen Fakultät Luzern, wo er 2012 promoviert hat.

Urs Martin, amtierender Leiter Public Affairs und seit 2010 bei Hirslanden tätig, wurde am 15. März 2020 in die Thurgauer Kantonsregierung gewählt. Er wird sein Amt als Vorsteher des Departements für Finanzen und Soziales am 1. Juni 2020 antreten. Er begleitete Hirslanden erfolgreich in die neue Spitalfinanzierung 2012 und trug zu einer umfassenden Listung auf den kantonalen Spitallisten fast aller Kliniken bei.

Im Bereich der hochspezialisierten Medizin konnten in seiner Amtszeit bedeutende Leistungsaufträge hinzugewonnen werden; zudem leistete er einen wichtigen Beitrag zur Zusammenarbeit mit öffentlichen Spitälern im Bereich von Public-Private-Partnership-Projekten in der Deutsch- und Westschweiz. Als Vizepräsident und Politik-Verantwortlicher des Verbands Privatkliniken Schweiz (PKS) wies er darüber hinaus immer wieder auf die problematische Mehrfachrolle der Kantone in der Gesundheitspolitik hin. (pd/lol)