Pascale Bruderer soll in den Verwaltungsrat

Orell Füssli - Die 46-Jährige folgt auf Dieter Widmer, der an der Generalversammlung im Mai aus dem Gremium austreten wird.

Orell Füssli gab bekannt, dass Pascale Bruderer an der nächsten Generalversammlung im Mai zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen werde. Bruderer verfüge über grosse Erfahrung und ein breites Netzwerk sowohl in der Politik wie auch in der Wirtschaft, so die Mitteilung. Sie sass in den Jahren 2002 bis 2011 im Nationalrat und anschliessend bis 2019 für den Kanton Aargau im Ständerat.

Heute ist Bruderer selbstständige Unternehmerin und in mehreren Firmen Verwaltungsrätin, unter anderem bei der TX Group. Sie folgt im Verwaltungsrat von Orell Füssli auf Dieter Widmer, der an der Generalversammlung im Mai nach 13 Jahren aus dem Gremium austreten wird.

Weiter teilte die Industrie- und Handelsgruppe Orell Füssli mit, dass sich das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte gut entwickle. Als Folge davon erhöht Orell Füssli die Geschäftsprognose. Während die Gruppe weiterhin von einem Umsatzwachstum ausgeht, rechnet sie neu damit, dass die Betriebsgewinn-Marge (EBIT) Ende Jahr auf oder leicht über dem Vorjahresniveau zu liegen kommt. Bislang war Orell Füssli von einem leichten Rückgang der EBIT-Marge im Vergleich zu den knapp 7 Prozent aus dem Jahr 2022 ausgegangen.

Zur positiven Ergebnisentwicklung leisteten alle Geschäftsbereiche einen Beitrag, hiess es weiter. Grund für die verbesserten Margen-Aussichten seien in erster Linie tiefer als ursprünglich geplante Kosten sowie saisonale Umsatzeffekte, welche im Nachgang zu den Sommerferien eingesetzt hätten. (awp/sda/cbe)