PR-Branche zeigt sich für 2009 nicht optimistisch

Trendmonitor - Reduzierung der Honorare befürchtet.

Die PR-Branche ist innerhalb der letzten zwei Monate hinsichtlich der Budget- und Honorarentwicklungen für 2009 pessimistischer geworden. Trotzdem gehen aber etwa zwei Drittel der deutschen Pressesprecher und PR-Fachkräfte von gleich bleibenden oder sogar steigenden Zahlen für das nächste Jahr aus. Dies ist das Ergebnis eines speziellen PR-Trendmonitors, den die dpa-Tochter "news aktuell" und Faktenkontor in dieser Woche in Hinblick auf die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen durchgeführt haben. Insgesamt nahmen 1157 Fachkräfte aus Pressestellen und PR-Agenturen an der Online-Umfrage teil.

Der Anteil der PR-Fachkräfte, die von einer Kürzung ihrer Budgets und Honorare für 2009 ausgehen, ist im Vergleich zum letzten PR-Trendmonitor (Befragungszeitraum 15. September bis 13. Oktober) merklich angestiegen: So rechnet inzwischen rund jeder dritte Befragte mit einer Reduzierung der finanziellen Mittel im kommenden Jahr. Vor zwei Monaten waren lediglich 14 Prozent der Mitarbeiter aus Pressestellen dieser Ansicht. Bei den PR-Agenturen gingen damals sogar nur gut acht Prozent von einer solchen Entwicklung aus. Insgesamt prognostiziert die Mehrheit der Befragten aber immer noch gleich bleibende oder wachsende Budgets und Honorarumsätze für das nächste Jahr: Diese Meinung vertreten jeweils rund 68 Prozent der Kommunikationsabteilungen und Agenturen.