Rebranding nach Familienstreit

Brandsoul - Die zwei Zürcher Teuscher-Läden nennen sich seit Dezember Madeleine. Auch die Truffes kommen in neuer Verpackung. Der Namenswechsel erfolgte nach einem Zerwürfnis innerhalb der Confiserie-Familie.

Die Umbenennung der beiden Filialen fand bereits im Dezember statt. Darüber berichteten die Medien. Die zwei Läden werden von Raphael Rubio und seiner Frau geführt, schrieb der Tages-Anzeiger. Rubio ist der Enkel des Confiserie-Gründers Adolf Teuscher.

Truffes und Pralinen lieferte bisher Patron Dölf Teuscher, Sohn von Adolf. Er betreibt die Cafés Felix. Nur: dieser habe entschieden seinem Neffen, Raphael Rubio, nicht mehr zu beliefern. Kurz danach bewarb Dölf Teuscher das Café Felix an der Bahnhofstrasse als Teuscher-Hauptstandort.

In der Folge hat die Agentur Brandsoul, die seit 2020 Leadagentur der Marke Teuscher war und nun für Madeleine tätig ist, für Rubios Filialen einen neuen Markenauftritt entwickelt. Diese heissen neu «Madeleine – chocolates of Switzerland», nach dem Vornamen von Rubios Mutter.

Das umfassende Rebranding-Projekt habe das Erbe des Familienunternehmens bewahrt und gleichzeitig eine frische, einheitliche Markenidentität geschaffen, die auf moderne Zielgruppen zugeschnitten ist. Das schreibt Brandsoul in einer Medienmitteilung.

Der Prozess war umfassend und begann mit einem neuen Namen und einer neuen Markenidentität, gefolgt von einem überarbeiteten Verpackungsdesign sowie Konzepten für Geschäfte und Schaufenster. Die neue Identität wurde schnell auf allen Kundenkontaktpunkten umgesetzt.

Das Rebranding betrifft zwei Filialen, die von der Familie Rubio betrieben werden. Eine davon ist an einem neuen Standort umgezogen. Weitere Filialen seien in Planung, teilt Brandsoul auf Anfrage. Die Champagner-Truffes würden von der Familie Madeleine Rubio Teuscher produziert, heisst es weiter. (spo)


Die Meldung wurde am 8. April weitgehend umformuliert und mit Kontext ergänzt, um die Verständlichkeit zu erhöhen.