Selbst wenn die AWP-Redaktion derzeit aufgrund der Massnahmen zur Eindämmung des Virus unter erschwerten Bedingungen arbeiten muss, berichtet AWP wie gewohnt über das Geschehen an den Märkten und in der Wirtschaft. Dies schreibt die Wirtschaftsnachrichtenagentur in einer E-Mail an die Kunden.
Kreative Lösungen gefordert
Dabei erfolge die Berichterstattung nicht mehr wie gewohnt aus dem Newsroom, sondern aus den Homeoffices der Mitarbeitenden. Dazu hätten sich alle neu organisieren müssen: «Küchentische und Kellerabteile wurden zu Büroarbeitsplätzen umfunktioniert, Eltern mussten die Kinderbetreuung neu aufgleisen und für unzählige kleine Probleme musste kreative Lösungen gefunden werden. Statt mit Zurufen wird nun halt im Skype-Chat kommuniziert und statt mit vier oder fünf Bildschirmen, muss nun mit einem oder zweien die Übersicht behalten werden», schreibt AWP.
Nun würden nur noch einzelne Aufgaben weiterhin aus dem mittlerweile nahezu verwaisten zentralen Newsroom heraus ausgeführt. Dennoch, und trotz riesigen Nachrichtenaufkommens, habe AWP «wie gewohnt schnell, unaufgeregt und fundiert» über das Geschehen in der Finanz- und Wirtschaftswelt berichten können.
Kaum noch Video-Beiträge
Da zudem viele Medienkonferenzen oder Anlässe abgesagt sind, werden AWP-Journalisten nur noch vor Ort geschickt, wenn dies für die Berichterstattung unumgänglich ist und gewisse Vorsichtsregeln eingehalten werden können. «Deshalb können beispielsweise Interviews nicht im üblichen Rahmen durchgeführt oder kaum noch Video-Beiträge produziert werden», so AWP. (pd/eh)