Bundespräsident Samuel Schmid gibt in einem am Freitag in der Zeitung Le Temps erschienen Interview zu, dass es bei der Bekanntgabe der bundesrätlichen Haltung zu den künftigen Auslandengangements der Swisscom Kommunikationsprobleme gegeben habe.
In seinem eineinhalb Stunden vor Börseneröffnung verbreiteten Communiqué des Eidg. Finanzdepartementes (EDF) sei nicht gestanden, dass die Landesregierung der Swisscom jegliche Aktivitäten im Ausland unterbinden wolle, sagte Schmid. Erwähnt worden sei lediglich, das der Bund seine Mehrheitsbeteiligung verkaufen wolle.
Dieses Kommunikationsproblem werde im Bundesrat thematisiert. Eigentlich seien der Fluss der Informationen und die Zuständigkeiten an einer früheren Sitzung bereits geregelt worden, doch "man habe nicht ausgeführt, was beschlossen wurde", so Schmid.