SBB-Magazin stellt neues Konzept vor

Via - Weg vom Mainstream.

Die Kommunikationsagentur Infel erhielt vergangene Dezember den Zuschlag zur Realisierung des SBB-Magazins Via. Mit den Vorstellungen von Infel zur Neugestaltung des Magazins mochte sich der bisherige Chefredaktor Peter Krebs nicht anfreunden und nahm den Hut. Auch seine zwei Teilzeitmitarbeiter verliessen das Magazin (persoenlich.com" berichtete).

Nun ist die Infel am Ruder und stellt unter der Chefredaktion von Simon Bühler das Konzept für das neue Magazin vor. Demnach soll Via neben guter Unterhaltung auch gezielt Einblick in das Leistungsspektrum des öffentlichen Verkehrs bieten. Jüngere Familien und Business-Reisende sollen vermehrt in den Fokus des Magazins rücken, das gezielt auch interaktive Formen und Online-Verknüpfungen anstrebe, wie es in einer Mitteilung von Donnerstag heisst.

Da unterwegs unterschiedlich viel Lesezeit zur Verfügung stehe, möchte das neue Visa allen etwas bieten: eine klare Struktur mit längeren Lesestoffen, aber auch mit kurzen und informativen Beiträgen. Laut Projektleiter Paul Widmer soll das Magazin aus "fast durchweg selbst und aktuell recherchierten Geschichten, die auch abseits des Mainstream liegen dürfen", bestehen.

Herausgeber des zehn Mal jährlich erscheinenden Magazins sind die SBB, PostAuto Schweiz und der Verband öffentlicher Verkehr (VöV). Das Magazin wird ab der Ausgabe 6/2007 von der ARGE Via mit Infel AG und Vogt-Schild Medien AG unter der Ägide von Chefredaktor Simon Bühler produziert. Via, das in Zügen und an Bahnhöfen ausliegt, gehört mit 246'000 Exemplaren zu den auflagestärksten Magazinen im Corporate Publishing in der Schweiz.