Trennung von Lobbyistin Marie-Louise Baumann

Burson-Marsteller - Von Ruhestand will die 69-Jährige aber nichts wissen.

Die Lobbyistin Marie-Louise Baumann arbeitet nicht mehr für die Schweizer Filiale des PR-Giganten Burson-Marsteller. Dies bestätigen beide Parteien gegenüber der "SonntagsZeitung".

Anfang Monat war sie auf der deutschsprachigen Website der Agentur noch als "Senior Advisor" gelistet, inzwischen ist der Eintrag verschwunden.

Baumann war in die Kasachstan-Affäre verwickelt und hatte unter anderem Papiere an ihre kasachischen Auftraggeber weitergereicht, die ihr die designierte Nationalratspräsidentin Christa Markwalder unter Verletzung des Kommissionsgeheimnisses anvertraut hatte.

Baumann sagte der "SonntagsZeitung", sie wolle keine neuen Burson-Marsteller-Mandate übernehmen. Im Ruhestand sieht sich die 69-Jährige aber noch nicht: "Von Pension zu reden, ist für Freischaffende immer etwas schwierig. Ich engagiere mich privat nach wie vor und verfolge das Geschehen weiter. Jetzt mache ich aber Ferien." (pd)