Die Public Relations Agenturen der Schweiz (BPRA) gehen davon aus, dass die Nachfrage nach ihren Leistungen im 2009 trotz der Finanzkrise stabil auf hohem Niveau bleibt. Aufgrund des Wettbewerbsdrucks rechnet man mit einer kaum veränderten Rentabilität. Zu diesem Fazit kommt eine im Oktober durchgeführte BPRA-Erhebung.
Zudem geht aus den Ergebnissen hervor, dass 2008 für viele Schweizer PR-Agenturen ein schwieriges Jahr gewesen ist: Nur gerade jede dritte Agentur verzeichne voraussichtlich einen im Vergleich zum Vorjahr höheren Honorarertrag. Für das kommende Jahr rechnen zwei Drittel aller befragten Agenturen mit einer stabilen Nachfrage. Anstelle der früheren Wachstumstreiber Banken und Finanzdienstleister würden neu die Energiewirtschaft, die Politik, die Healthcare Industrie sowie die Immobilienwirtschaft an die PR-Agenturen herantreten, heisst es in der Mitteilung vom Freitag.
50 Prozent der Agenturen sehen sich vor wachsende Schwierigkeiten gestellt, qualifizierte PR-Allrounder zu rekrutieren. So gebe es zwar sehr viele Stellensuchende Fachhochschulabsolventen, doch mangle es oft an der geforderten Praxiserfahrung. Nicht zuletzt aus diesen Gründen bieten die BPRA-Mitgliedagenturen im nächsten Jahr 23 Praktikumsplätze an.