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Swisscom - Siegt im Ranking zur Online-Kommunikation.

Auch in diesem Jahr erstellte Hallvarsson & Halbarsson (H&H) das globale KWD-Webranking, indem Online-Unternehmenskommunikation untersucht wurde. Die Swisscom erreichte darin mit 71.75 von 100 möglichen Punkten zum dritten Mal in Folge Platz eins. Auf Platz zwei und drei Folgen die Credit Suisse (70) und die UBS (68). Am stärksten gesteigert im Vergleich zum letztjährigen Ranking hat sich Givaudan (+ 7), gefolgt von SGS (+ 5.5). Logitech und Sulzer teilen sich mit einem Plus von je 5.25 Punkten den dritten Rang.

Für diese Untersuchung wurden über 900 Unternehmen weltweit bewertet, 70 davon sind aus der Schweiz.

Der Durchschnittswert der Schweizer Firmen sank um 8.5 Punkte auf 38.4, was laut H&H aber hauptsächlich auf die grössere Stichprobe zurückzuführen sei. Über die letzten Jahre hätten Schweizer Unternehmen aber allgemein keine grossen Fortschritte gemacht. 75 Prozent erreichten weniger als die Hälfte der mögliche Punktzahl und auch die Besten erreichten jeweils nur wenig mehr als 70 Punkte. 33 Schweizer Firmen sind in den Top 500 von Europa, jedoch erreichte keine davon einen Rang in den Top Ten und nur drei - namentlich die Swisscom (Rang 17), die Credit Suisse Group (Rang 20) und die UBS (Rang 22) - schafften es unter die ersten 25 in Europa.

Englisch-Versionen fehlen

Laut dem Webranking fehlt bei zehn Prozent der bewerteten Webseiten von Schweizer Unternehmen eine Englisch-Version und acht Prozent veröffentlichten ihren Jahresbericht Ende August nicht in Englisch. Ausserdem wurden grosse Unterschiede zwischen den Erwartungen der User und Stakeholder an eine Unternehmens-Webseite und den effektiv präsentierten Informationen festgestellt. So sind nur auf der Hälfte der untersuchten Seiten der Schweiz Informationen über die Unternehmensstrategie zu finden und 83 Prozent geben keine Auskunft über ihre finanziellen Ziele. Im Bereich Corporate Governance schneiden die Schweizer jedoch gut ab: Fast 60 Prozent der Unternehmen präsentieren Informationen über Vorstandsmitglieder und Manager. Jedoch gibt es auch in diesem Bereich noch Verbesserungspotenzial, denn bei elf Prozent der untersuchten Seiten fehlen beispielsweise Handelsinformationen. (pd/sl)