Der 96 Sekunden lange Clip trägt den Titel «Wenn alles zerfällt» und bildet den Abschluss einer Trilogie, die die Produktionsfirma Boff für das Data Science Lab (DSL) der Universität Bern produziert hat. Darin tritt Sigve Haug, Leiter des Labs, als grüne Handpuppe auf und kündigt eine Zukunft an, in der Nanobots gesellschaftliche Probleme «Atom für Atom» lösen. Im Verlauf der Szene löst sich das Hauptgebäude der Universität Bern optisch auf, zwei Mitarbeitende versuchen daraufhin, ihren Vorgesetzten über einen Commodore 64 zurückzuholen.
Nach den «Data-Busters» von 2023 habe man die Trilogie nicht mit weiteren visuellen Effekten fortsetzen, sondern bewusst einen Bruch setzen wollen, teilt Boff mit. Das Hauptgebäude wurde per Drohne aufgenommen und in der Postproduktion mit KI und Motion Tracking Stück für Stück in Partikel aufgelöst. Die Puppen-Szenen wiederum entstanden komplett mit KI-Workflows und Acting-Referenzen. Am Ende des Clips ist Sigve Haug – laut Mitteilung «komplett KI-generiert» – auch in eigener Person mit seinem Puppen-Pendant im Arm zu sehen.
Der Clip ist auf Englisch vertont und liegt mit deutschen und englischen Untertiteln vor. (pd/cbe)