Wie beim Branchendienst meedia.de zu erfahren ist, hat Burger King die Facebook-Applikation "Whopper Sacrifice komplett abgeschaltet. Mit dem Programm erhielten Facebook-Nutzer einen Gutschein für einen Gratis-Burger, wenn sie zehn Facebook-Kontakte löschen. Innerhalb kürzester Zeit wurden im Rahmen der Whopper-Kampagne 234.000 Facebook-Kontakte gelöscht. Facebook wollte dem Treiben nicht länger zuschauen und verlangte deutliche Änderungen an der Kampagne. Burger King schaltete das Programm stattdessen lieber ganz ab.
Laut offiziellen Aussagen des Social Networks war die Kampagne nicht mit den Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre auf Facebook vereinbar. Wer für einen Whopper von einer Kontaktliste gestrichen wurde, bekam eine hämische Mitteilung, dass er oder sie seinen "Freunden" weniger wert sei als ein Gratis-Burger.
Facebook forderte Burger King daraufhin auf, die Applikation deutlich zu verändern. Laut Burger King, hätte die Kampagne dann aber nicht mehr den ursprünglichen Charakter gehabt und man entschloss sich, "Whopper Sacrifice" selbst zu opfern. Seinen Dienst, für ordentlichen PR-Rummel zu sorgen, hatte das Gag-Programm ohnehin bereits erfüllt. Froh über das Ende der Kampagne sind auch die Burger-King-Restaurantbetreiber in den USA: Laut "Ad Age" fürchteten viele Filial-Betreiber Verwirrung an den Kassen, weil das Kassenpersonal nicht ausreichend über die Kampagne informiert war. (Quelle: Meedia.de)