07.07.2004

Matter & Partner

Alle-Jahre-wieder-Auftritt fürs Theater Spektakel

Schon vor dem Theater ein Spektakel.

Das Theater Spektakel, eine Veranstaltung des Präsidialdepartements der Stadt Zürich, feiert dieses Jahr sein 25-Jahr-Jubiläum. Für die Verantwortlichen ist das kein Grund zur Selbstbeweihräucherung, sondern Anlass, die spezifischen Qualitäten des Festivals in den Vordergrund zu stellen. Entsprechend dem Anspruch der Veranstaltung kommt die aktuelle Kampagne frisch und überraschend daher und sprengt den Rahmen des Alltäglichen.

Die Kampagne von Matter & Partner unter dem Motto "Nicht immer bietet der Alltag das beste Theater." zeigt, in welchem Verhältnis Alltag und Theater Spektakel stehen. Wer ab diesem Mittwoch durch Zürich geht, wird bestimmt einer jener lebensgrossen Personen begegnen, die an den Häuserwänden zu sehen sind und den Alltag der Stadt reflektieren: eine Politesse, die gerade eine Busse schreibt, ein Kind, das schreit, ein Banker, der einen Kaugummi von der Schuhsohle entfernt oder eine Prostituierte. So bindet der Verweis, besseres Theater als der Alltag zu machen, das Theater Spektakel nicht nur an das reale Leben an, sondern demonstriert den besonderen Stellenwert, den die Veranstaltung auf der Landiwiese im Zürcher Kulturleben einnimmt.

Ein weiteres Kernstück der Kampagne bilden die Anzeigen, in denen das Thema mediengerecht aufbereitet wird. Sie zeigen Persönlichkeiten die im Alltagstheater in den Medien eine Hauptrolle spielen. So haben sich der von "Spuck-Affäre" und "Lügen-Nati"-Theater gezeichnete Köbi Kuhn genauso bereit erklärt, für eine Anzeige zur Verfügung zu stehen, wie Herr Ex-Swiss André Dosé, der finanzgeprüfte Pfarrer Ernst Sieber und der Fussballstadion-geplagte Zürcher Stadtpräsident Elmar Ledergerber.

Ausserdem wird die Kampagne durch E-Board-Filme, F4-Plakate, Tramkleber, Kleinanzeigen in diversen Titeln sowie einen Aufkleber und Rubrikenanzeigen im Tages-Anzeiger ergänzt, die ebenfalls die eine oder andere Überraschung auf Lager haben. Der Kampagnenstart erfolgte am 7. Juli.

Verantwortlich bei Tages-Anzeiger, Zürich: Gabi Wettstein, Claudius Wirz; verantwortlich beim Zürcher Theater Spektakel: Cornelia Howald, Esther Schmid; verantwortlich bei Matter & Partner, Zürich: Daniel Matter (Gesamtverantwortung), Philipp Skrabal (CD), Andrea Huber (AD), Michael Kathe (Text), Diana Kaleicli, Ondrej Maczko (Grafik), Anita Haberthür, Marco Chini (Beratung); Foto: Maurice Haas; Film E-Board: Frame Eleven; Produktion: Frontwork AG, DE Druck AG.


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