10.06.2009

Matter&Gretener

Für die Nagra zum Dialog eingeladen

Plakate, Anzeigen und Flyer kreiert.

Im November 2008 schlug die Nagra dem Bundesamt für Energie jene Schweizer Regionen vor, deren Geologie sich für die Tiefenlagerung radioaktiver Abfälle eignet: Bözberg, Jura Südfuss, Nördlich Lägern, Südranden, Wellenberg und Zürcher Weinland.

Um mit der Bevölkerung der vorgeschlagenen Standortgebiete in einen Dialog zu treten, ist die Nagra seit Ende Mai in den grössten Städten der potentiellen Standortregionen mit Informationsständen in Fussgängerzonen oder an Publikumsmessen präsent. Dadurch gibt sie den Bewohnern die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder auch Ängste zu formulieren.

Nach einer erfolgreichen Konkurrenzpräsentation hat Matter & Gretener die Plakate, Anzeigen und Flyer kreiert, die zu diesen Informationsveranstaltungen einladen. Dabei wird mit einem ganz besonderen Schlüsselbild gearbeitet: einer typischen Schweizer Ortstafel als Symbol für den konkreten Standort eines Tiefenlagers. Allerdings sind nicht wie üblich Ort und Kanton auf der Tafel zu lesen, sondern die Fragen der Bewohner der vom Sachplan betroffenen Gemeinden.

Ohne Augenwischerei und Schönrednerei wird so klar gemacht, dass die Nagra die Vorbehalte der Bevölkerung ernst nimmt und sich dem Dialog stellt. Dies wird auch in der von Matter & Gretener entwickelten Infozeitung spürbar, die im Nachgang zu der jeweiligen Informationsveranstaltung verschickt wird.

Verantwortlich bei der Nagra: Dr. Markus Fritschi (Bereichsleiter Lagerprogramme & Öffentlichkeit), Armin Murer (Leiter Öffentlichkeitsarbeiten), Heinz Sager (Leiter Kommunikation); bei Matter & Gretener: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Karin Beerli, Urs Hartmann (Art Direction), Imer Krasniqi (Grafik), Marcus Gretener, Simone Frei (Beratung); Photographie: Markus Bühler-Rasom, Zürich.


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