26.09.2014

Matter Gretener Lesch

Spielerisch zu einem sauberen Thalwil

Die erste Abfallkübel-Trophy der Schweiz durchgeführt.

Wie sorgt man nachhaltig für weniger Littering? Ganz einfach: Man macht schon Kindern und Jugendlichen klar, dass der nächste Abfallkübel nie weit weg ist. Genau das sei laut Mitteilung die Idee hinter der Abfallkübel-Trophy, welche die Nudge-Agentur Matter Gretener Lesch für die Gemeinde Thalwil entwickelt hat.

Sie fand im Vorfeld des nationalen Clean-Up-Day vom 12./13.9.2014 statt und lud die 6. Klassen der Thalwiler Primarschulhäuser dazu ein, möglichst viele der auf dem Gebiet der Gemeinde Thalwil aufgestellten und mit einem individuellen Code versehenen Abfallkübel zu finden. Die 6. Klasse, welche die meisten Codes sammelte und diese auf der Webseite eingab, gewann einen Ausflug.

Den verhaltensökonomischen Hintergrund für den Wettbewerb liefert die Tatsache, dass Littering häufig damit gerechtfertigt wird, dass eben gerade kein Abfallkübel in der Nähe war. Durch die mentale Verankerung der Omnipräsenz von Abfallkübeln wird dieses entschuldigende Argument entkräftet und das Bewusstsein für den Verstoss gegen die sozialen Normen "Sauberkeit" und "Ordnung" wiederhergestellt – gerade auch an Anlässen mit grossen Menschenmengen, wo das Littering-Problem besonders ausgeprägt ist.

Die Aktion ist Teil der Initiative "Vertrag für ein sauberes Thalwil", für deren Kommunikationsmassnahmen Matter Gretener Lesch seit 2013 verantwortlich zeichnet.

Verantwortlich bei der Gemeinde Thalwil: Gion Hagmann (Leiter DLZ Infrastruktur), Franziska Kummer (DLZ Infrastruktur); verantwortlich bei Matter Gretener Lesch: Marcus Gretener, Ulrich Stauffacher (Beratung), Laura Haas (Grafik), Digitale Offensive (Programmierung). (pd)


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